Ihr ultimativer Leitfaden für MotoGP-Motoren: erklärt

Photo: Gold & Goose / Red Bull Content Pool

27. 01. 2025 14:10 CET
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4 min

Ihr ultimativer Leitfaden für MotoGP-Motoren: erklärt

Eliška Ryšánková

News.GP-Journalist, der sich mit der spannenden Welt der MotoGP und der Formel 1 beschäftigt.

MotoGP motogpexplained summaries

MotoGP-Motoren sind die Spitze der Rennsporttechnologie und wurden entwickelt, um unvergleichliche Geschwindigkeit und Leistung zu liefern. Erfahren Sie mehr über ihre einzigartigen Spezifikationen, Konfigurationen wie V4 vs. Reihenvierzylinder, strenge Vorschriften und die unglaublichen Kosten, die hinter diesen Rennmaschinen stecken.

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MotoGP-Motoren sind das Herzstück des Sports und treiben sowohl Leistung als auch Innovation voran. Für neue Fans ist das Verständnis von Motorkapazitäten, Konfigurationen, Regeln und Entwicklung entscheidend. Hier ist eine vereinfachte Aufschlüsselung dessen, was MotoGP-Motoren so besonders macht.

Welche Triebwerke werden in der MotoGP verwendet?

MotoGP-Motoren sind einzigartig, da sie speziell für den Rennsport entwickelt wurden. Sie können Geschwindigkeiten von bis zu 349 km/h (217 mph) erreichen und sind auch nach der Ausmusterung nicht für die Öffentlichkeit erhältlich.

Wichtige Spezifikationen:

  • Maximaler Hubraum: 1000ccm
  • Zylinder: Vier
  • Bohrungsgröße: Maximal 81mm
  • Getriebe: Nur 6 Gänge
  • Turboaufladung: Nicht erlaubt

Motorkonfigurationen: Reihen-Vierzylinder vs. V4

Teams können zwischen zwei Motorkonfigurationen wählen, die jeweils einzigartige Vorteile haben:

  1. Reihenvier-Motoren:
    • Längere Kurbelwelle sorgt für Stabilität und besseres Kurvenverhalten.
    • Beliebt für hohe Kurvengeschwindigkeiten bei Verwendung von U-förmigen Rennlinien.
  2. V4-Motoren:
    • Die kürzere Kurbelwelle ermöglicht höhere Drehzahlen und eine höhere Geschwindigkeit auf der Geraden.
    • Benutzt V-förmige Rennlinien und dominiert oft auf Geraden.

Auf der Strecke:
Im Jahr 2024 verwendet nur Yamaha Reihenviermotoren, während alle anderen Hersteller V4-Konfigurationen übernommen haben.

Hersteller und Motorenentwicklung

Die Hersteller entwickeln Motoren für ihre Werksteams und beliefern Satellitenteams. Die wichtigsten Hersteller für 2024 sind:

  • Ducati
  • KTM
  • Aprilia
  • Honda
  • Yamaha

Fabrik-Teams müssen für beide Fahrer den gleichen Motor verwenden, während Satellitenteams unterschiedliche Motorenspezifikationen verwenden können. In jeder Saison dürfen die Teams 7 Motoren pro Fahrer verwenden, was sich auf 8 erhöht, wenn der Kalender 21 oder mehr Rennen umfasst.

Die Kosten der MotoGP-Motoren

MotoGP-Motoren gehören zu den teuersten Teilen des Motorrads. Die Kosten umfassen:

  • Einzelmotor: Bis zu $287.000 USD
  • Ein ganzes Motorrad: Zwischen $1–4 Millionen USD

Teams benötigen in der Regel 7–10 Motoren pro Fahrer für Rennen und Tests, was die Motorenentwicklung zu einer erheblichen finanziellen Investition macht.

Vorschriften und Motorüberwachung

MotoGP setzt strenge Regeln durch, um Fairness zu gewährleisten und die Kosten zu kontrollieren. Zu den wichtigsten Regeln gehören:

  • Motorenteile werden in manipulationssicheren Koffern aufbewahrt, damit sie während der gesamten Saison überprüft werden können.
  • Die Hersteller werden nach ihrer Leistung eingestuft (A, B, C oder D), was sich auf die Motorenzulassungen und Entwicklungsrechte auswirkt.

Motorennutzung verwalten

Ein MotoGP-Motor muss etwa 1700 km halten, was einer Laufleistung von 12.000 km pro Saison entspricht. Die Teams erstellen einen Motorenplan, um die Motoren strategisch zuzuordnen:

  • Hochbelastete Strecken (z.B. Malaysia, Katar): Verwenden Sie neue Motoren für maximale Leistung.
  • Niedrig belastete Strecken (z. B. Sachsenring): Verwenden Sie ältere Motoren mit hoher Laufleistung.

Die Anpassung der Drehzahlgrenzen ermöglicht es den Teams, die Lebensdauer der Motoren zu verlängern oder bei Bedarf mehr Leistung herauszuholen und so einen Ausgleich zwischen Leistung und Haltbarkeit zu schaffen.

Konzessionspunkte und Ranglisten

MotoGP verwendet ein Konzessionssystem, um den Wettbewerb auszugleichen:

  • Hersteller erhalten Punkte basierend auf ihrer Leistung und werden von A bis D eingestuft.
  • Die Platzierungen bestimmen Vergünstigungen wie Motorenzulassungen, Testprivilegien und aerodynamische Updates.

Zum Beispiel:

  • Rang A (Ducati): Weniger Zulagen, strengere Entwicklungsgrenzen.
  • Rang D (Yamaha und Honda): Mehr Freiheit bei der Entwicklung und Erprobung von Motoren.

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